Inhalt: Kühn & Klug: Wissen was wächst - Dein genialer Garten
Inhalt: 8. – 13. September 2026 in der Markstraße 12, 06484 Quedlinburg
„Wissen was wächst – Dein genialer Garten“ unter diesem Motto öffnete der Quedlinburger „Kühn & Klug-Wissensladen“ vom 8. bis 13. September 2026 in der Marktstraße 12 seine Türen. Sechs Tage lang konnten Besucherinnen und Besucher entdecken, was am JKI zu den Kulturpflanzen, die in unseren Gärten wachsen geforscht wird.
Forschung für Kinder erfahrbar machen
Von Dienstag- bis Freitagvormittag standen die jüngsten Gäste im Mittelpunkt. Gruppen von Vorschulkindern sowie Schülerinnen und Schüler aus mehreren Grundschulen und Kindereinrichtungen der Region kamen zum Experimentieren in den Laden.
Gemeinsam wurde beobachtet und ausprobiert. Wie und warum lässt sich die Farbe im Möhrensaft auftrennen? Wie sieht das Leben einer Blattlaus aus? Und warum können die Blätter von Pelargonien nach Zitrone duften? An drei verschiedenen Mitmachstationen durften die Kinder aktiv werden – mit Pipetten, Filterpapier und Lupe. So wurde Forschung erlebbar.
Wissenszuwachs für Erwachsene beim Denkmal-Wochenende
Diese und weitere Stationen konnten am Denkmalwochenende dann auch die erwachsenen Besucherinnen und Besucher entdecken. Dabei wurden aktuelle Forschungsansätze thematisiert, mit denen sich Pflanzen gegen Hitze und Trockenstress wappnen lassen, welche heimischen Wildpflanzen Insekten unterstützen und wie sich Schädlinge biologisch und möglichst schonend regulieren lassen.
Dienstag- und Donnerstagnachmittag wurde erstmals ein Zeitslot speziell für interessierte Seniorinnen und Senioren angeboten, um Fragen zu Pflanzen im eigenen Garten oder Balkon in ruhiger Atmosphäre zu besprechen.
Zum Denkmalwochenende bereicherte zudem die “Interessengemeinschaft Saatguttradition” das Programm. Mit ihrer Ausstellung zur Quedlinburger Saatgut und Zuchtgeschichte und historischer Saatguttechnik schlug sie die Brücke zwischen langer Züchtungstradition und der aktuellen JKI-Forschung.
So zeigte der „Kühn & Klug-Wissensladen" einmal mehr, wie viel Forschung im Alltag steckt und wie Wissenschaft für Menschen jeden Alters erlebbar gemacht werden kann.