Da das FUBIOO-Projekt im Dezember 2026 enden wird, standen beim diesjährigen PAG-Treffen die vorläufigen Ergebnisse und der Erfolg der biodiversitätsfördernden Maßnahmen in den Praxisbetrieben im Fokus. Zunächst berichteten die vier Regionalkoordinationen aus ihren Regionen. Anschließend gingen die Forschenden vom JKI auf Ergebnisse aus ihren Fachgebieten ein: Fernerkundung, Ökonomie, Kommunikation und Datenanalyse.
Eine aktuelle Herausforderung besteht darin, die Erhebungen des Insektenauftretens in Klopf- und Kescherproben aus der laufenden Saison 2026 pünktlich auszuwerten, damit sie in die abschließenden Ergebnisse des Projekts einfließen können. Denn all die Insektenproben, die im Frühjahr und Sommer genommen wurden, müssen noch ausgezählt und bestimmt werden.
Zur Debatte stand auch die Aussagekraft der Datenanalyse. Wie bei vielen Forschungsprojekten zu Freilandkulturen besteht auch beim Projekt FUBIOO das Problem, dass die Projektlaufzeit zu kurz ist, um eine deutliche Wirkung der Maßnahmen in den Betrieben nachzuweisen. Durch die vielen Einflussfaktoren auf Nützlinge, Schädlinge, Fruchtqualität und Ertrag, bedarf es eines langjährigen Monitorings, um belastbare Aussagen über die Wirkung von Maßnahmen zur Förderung der funktionellen Biodiversität unter Praxisbedingungen treffen zu können.