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Inhalt: HemPfi

Im Oktober 2025 startete das Projekt HemPFi (Optimierung des Anbaus von Faserhanf in Deutschland hinsichtlich Saatzeit und Sortenwahl) gefördert durch die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) (FKZ: 2224NR124X). 

In diesem Projekt sollen zum einen verschiedene Faserhanf-Akzessionen charakterisiert werden, um einen allgemeinen Überblick über das verfügbare genetische Material zu erhalten und um geeignete Akzessionen für den Anbau in Deutschland auszuwählen. Das zu prüfende Sortiment soll aus verfügbaren genetischen Ressourcen aus Genbanken zusammengestellt und phänotypisiert werden. Die gewonnenen Daten aus der Phänotypisierung können genutzt werden, um mögliche genetische Ressourcen für zukünftige züchterische Arbeiten zu identifizieren.

In Feldversuchen mit differenzierten Saatterminen, neun Faserhanfsorten und drei Samensorten sollen zum anderen an zwei Standorten Wachstum und Entwicklung der Pflanzen sowie Ertragsbildung und Faserqualität untersucht werden. Wesentliche Parameter sind der Blattflächenindex, die Bestandeshöhe und das Entwicklungsstadium der Pflanzen. Durch die Differenzierung der Saattermine kann zudem die Frühsaat- sowie die Spätsaatverträglichkeit untersucht werden. Darüber hinaus sollen die Faserfraktionen, die Faserqualität wie auch der THC-Gehalt analysiert werden. 

Mit dem Ziel genotypische Effekte und Genotyp x Umwelt-Interaktionen vegetationsbegleitend zu untersuchen, sollen in beiden Versuchen, unterstützend zur  klassischen Phänotypisierung,  optische Sensoren eingesetzt werden, die boden- bzw. UAV-gestützt arbeiten, wie RGB-, Multispektral- und Thermalkameras sowie ein LiDAR-System.

https://projekte.fnr.de/index.php?id=18415&fkz=2224NR124X